Rudern- so fit macht Dich der Trendsport wirklich

Eins der besten Ganzkörpertrainings der Welt

Mann  im Einer rudernd

letzte Aktualisierung am 15. Juni 2021 durch Redaktionsteam

 

Rudern ist absolut hip. Jede Ausdauersportart trägt ja bekannterweise auf ihre Weise zu Deinem gesundheitlichen Wohlergehen bei.

Doch Rudern vermag noch sehr viel mehr. Es fördert nicht nur Dein Glücksempfinden, sondern ist einem Bericht der Züricher Nachrichten zufolge auch noch gut für die Psyche.

Rudern als Allroundtalent

Rudern kann darüber hinaus überschüssige Stresshormone abgebauen, die Ausschüttung von Glückshormonen angekurbeln, Gedankenblockaden lösen, Deine Kreativität fördern und Deinen Rückenschmerzen endlich ein Ende bereiten.

Solltest Du weder einen Fluss noch See vor der Haustür haben und Dir der Weg bis zum nächsten Ruderclub zu weit sein, probier es doch einfach mal mit der neuen Trendsport IndoorRowing.

Ein Rudergerät findest Du in nahezu jedem Studio und bereits ein fünfzehn minütiges, moderates Workout bringt Dir sehr viel mehr als beispielsweise die doppelte Zeit auf einem Fahrradergometer.

Rudertraining ist Ganzkörpertraining

Im Vergleich zu anderen Heimtrainern wie z.B dem Laufband oder Crosstrainer bringt eine Rudermaschine eine Vielzahl von Vorteilen mit sich. Bei einem Rudergerät handelt es sich um ein ertklassiges  Ganzkörper-Fitnessgerät.

Dabei ist Rudern weder reines  Kraft- noch Ausdauertraining. Es vereint vielmehr beides in einem kombinierten Kraft- und Ausdauertraining in idealer Weise.

So verbessert ein Rudergerät nicht nur Deine Ausdauer, sondern fördert gleichzeitig auch Deinen Muskelaufbau. In der Zugphase beanspruchst Du beim Indoor rudern nicht nur Rücken und Bauch, sondern bis zu 85% Deiner SkelettMuskulatur. Damit handelt es sich beim Rudern um ein effektives Ganzkörpertraining.

Die tiefe Hocke und ihr gesundheitlicher Nutzen

Rudern trainiert neben Ausdauer auch Kraft

Rudern hilft Dir nicht nur dabei fit zu bleiben, sondern auch Deine Gesundheit zu verbessern. Daneben  bringt es noch eine ganze Anzahl weiterer Vorteile mit sich. Bei fast keinem Sport werden so viele verschiedenen Muskelgruppen auf einmal trainiert wie beim Rudertraining.

Wenn Dein Fokus mehr auf dem Aufbau der Muskeln liegt, verkürze einfach die Trainingszeit und erhöhe dafür die Intensität Deiner Einheiten. Um Deine Rückenmuskulatur zu fordern, solltest Du Dein Training so gestalten, dass Deine Muskeln nach einer Einheit von 2.000 m entkräftet sind.

Dabei empfiehlt sich für das Rudertraining eine Schlagfrequenz von etwa 21 – 25 Schlägen pro Minute mit einer zum Ende maximal möglichen Wattzahl. Normalerweise haben sich die Rückenmuskulatur und alle weiteren Muskelgruppen nach etwa 6-8 Wochen regelmäßigen Training an diesen Reiz gewöhnt.

Sobald dies der Fall ist, gilt es die Intensität erneut leicht weiter zu erhöhen. Damit setzt Du Deine Muskulatur wieder ungewohnten Reizen aus. Berücksichtige jedoch unbedingt, dass für einen gewünschten Muskelaufbau neben dem Training eine eiweißreiche Ernährung notwendig ist. Die Empfehlung liegt bei 1,2 – 1,5 g Protein pro kg/ Körpergewicht.

Rudern bei Wind und Wetter

Die sogenannten Rudermaschinen, oder auch Ruderergometer  ermöglichen es dir (prinzipiell) Dein Rudertraining auch jederzeit zu Hause zu absolvieren.  Das hat den Riesenvorteil, dass Du nicht erst Mitglied in einem Fitnessstudio werden musst. So bist Du auch von Öffnungszeiten unabhängig , oder musst nicht erst warten bis Dir das Objekt deiner Begierde zur Verfügung steht. Während Fahrradergometer meist in größerer Anzahl vorhanden sind, sind die Rudermaschinen in den Clubs eher Mangelware.

Mit ihrem Anschaffungspreis hat das allerdings mittlerweile eher weniger etwas zu tun. Auch wenn Du ein Rudergerät heute schon ab rund 350,- Euro aufwärts bekommen kannst, solltest Du hier nicht am falschen Ende sparen. Wer billig kauft, kauft bekanntlich zweimal oder er holt sich einen teuren Staubfänger ins Haus.

Der nebenstehend abgebildete “Klassiker ” Concept2 ist mit ca. 1.300,- Euro zwar nicht wirklich ein Schnäppchen, dafür ist er wirklich jeden Euro wert. Ich selbst habe mein  Rudertraining auf einem solchen Teil absolviert.

Du hast eine Vielzahl an Programmen, die Du absolvieren kannst. Das Gerät verfügt über ein vernünftiges Display mit zahlreichen Möglichkeiten zur Auswertung. Du kannst die Daten per Bluetooth auf eine eigene App senden, oder per Stick zur Auswertung auf dem heimischen Computer sichern. Daneben kannst Du an verschiedenen Competitions teilnehmen und Dich mit anderen Rudersportlern weltweit messen.

Daneben gibt es noch die sogenannten WaterRower, die durch das Plätschern des Wassers im Tank beim Training einen entspannenden Effekt noch erhöhen. Dass das Rudertraining stressmindernd wirkt, ist nur einer von vielen positiven Eigenschaften, auf die ich nachfolgend kurz eingehen.

Gesundheitlicher Nutzen des Rudertrainings

Da es sich beim Rudern um ein Ganzkörpertraining handelt, wird neben der gesamten Skelettmuskulatur  vor allem dein Herz-Kreislauf-System gestärkt. Damit hilft es Dir,  die eigene eigene Kondition deutlich zu verbessern. Bei regelmäßigem Training entwickelst Du ein sehr viel besseres  Körpergefühl und steigerst auf gesunde Art und Weise dein Selbstbewusstsein .

Du fühlst Dich entspannter und ausgeglichener. Deine  Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit nimmt zu.  Du stärkst neben deinem  Herzmuskel auch deine Herzkranzgefäße und senkst das Risiko von Bluthochdruck  und Herzinfarktes signifikant.

Last but not least sei die Wirksamkeit bei der Behandlung des Übels Rückenschmerz erwähnt. Seine Ursache liegt in einer völlig degenerierten Rumpf- und Rückenmuskulatur.

Was Du Deinem Rücken durch permanentes  Sitzen antust, habe ich ja bereits im Beitrag über den Wert der tiefen Hocke ausführlich erörtert. Durch die Stärkung der Rumpf- und Rückenmuskulatur kannst Du dank regelmäßigem Rudertraining Deine Wirbelsäule stabilisieren.

Mit einem  einem geeigneten Rudergerät* stärkst Du so deine gesamte Rumpf- und Rückenmuskulatur und wirst schon bald dank Deines Rudertrainings zu den überzeugten Bekennern der Einsicht “Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz” gehören.

Rudern auch für „die älteren Semester“

Rudern zählt wie bereits erwähnt zu den wenigen Sportarten, die nahezu alle Muskelgruppen beanspruchen und gleichzeitig Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf trainieren.

Da zudem ein Verletzungsrisiko so gut wie nicht, ist es auch ideal für die ältere Generation geeignet. Nicht ohne Grund gelangt es daher auch immer mehr in der  Rehabilitation zum Einsatz.  Selbst Patienten mit Bluthochdruck und Stoffwechselproblematik wird das Rudern von Ärzten mittlerweile ans Herz gelegt.

Doch soweit sollte erst gar nicht kommen. Besser ist es, das Rudern präventiv zu nutzen. Bei älteren Menschen stellt moderate muskuläre Beanspruchung eine  wissenschaftlich gesicherte Möglichkeit dar, den körperlichen Alterungsprozess zu verlangsamen.

Bei einer bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Krankheit, sollte  das ärztliche OK für ein  Rudertraining eingeholt werden. Grundsätzlich ist es aber ein empfehlenswertes Training, das sich positiv auf Herz und Kreislauf auswirkt.

Lediglich bei fortgeschrittener Arthrose sind die Beugebewegungen unter Umständen zu schmerzhaft. Auch wenn es deutlich gelenkschonender als beispielsweise Laufen ist, wäre in diesem Fall Schwimmen eine sinnvolle Alternative.

Sollte Rudern nicht Dein Ding sein, guck mal ob ne meditative Laufrunde nichts für Dich ist.