Spiritualität zu entdecken ist eine lebensverändernde Erfahrung

überdachter Steg am See
Ist Erleuchtung nur einigen wenigen vorbehalten?

letzte Aktualisierung am 17. April 2021 durch Redaktionsteam

Was ist eigentlich Spiritualität?

Was verstehst Du unter Spiritualität? Würdest Du Dich als einen spirituellen Menschen bezeichnen?

Bist Du auf dem spirituellen Weg, oder willst Du Dich vielleicht erst auf ihn begeben?

Wie fühlst Du Dich, wenn Du Begriffe wie Erleuchtung oder spiritueller Führer hörst?

Schauen wir uns doch zunächst einmal an, was uns Wikipedia so zum Thema Spiritualität anzubieten hat:

Spiritualität (von lat. spiritus, Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgr. ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen.

Spiritualität im spezifisch religiösen Sinn steht dann auch immer für die Vorstellung einer geistigen Verbindung zum Transzendenten, dem Jenseits oder der Unendlichkeit.

Und- war das überzeugend, oder hat Lust auf mehr bei Dir geweckt?

Nun, ich muss Dir ganz ehrlich sagen, bei mir wäre das eher nicht der Fall gewesen.

Gott suchen und dabei zu dir selbst finden

Spiritualität beschreibe ich gerne als konfessionsunabhängigen Glauben, der eine sinnerfüllte Lebensgestaltung auf dem Weg zur persönlichen Meisterschaft beinhaltet.

Er führt im Idealfall zu einem Zustand der Erleuchtung, den die meisten Menschen, wenn überhaupt, nur wenigen Auserwählten zugestehen würden. Doch dazu später mehr.

Menschen, die sich auf den spirituellen Weg begeben oder sich bereits auf ihm befinden, verbinden häufig Fragen nach dem Sinn des Lebens, sowie Fragen über das Leben selbst.

Es geht um Fragen nach dem Tod, den Wunsch nach persönlicher Selbstverwirklichung, das Ziel der Selbsterkenntnis und Erleuchtung, das Streben nach Transzendenz, oder auch schlicht und ergreifend der Wunsch nach einem erfüllten, friedvollen und glücklichen Leben.

Eckart Tolle, ein spirtueller „Führer”

Mein Wegbereiter oder auch Wegbegleiter zur Spiritualität war Eckart Tolle.

Obwohl ich mich schon viele Jahre (vermeintlich) mit allen Facetten der Persönlichkeitsentwicklung und meinem Selbst auseinandergestzt hatte, dauerte es sehr lang bis ich für den „kleinen Mann“ mit Gamsbart und seine wahrhaft großen Einsichten und Erkenntnisse bereit war.

Aber wie heißt es so schön: „Der Lehrer kommt, wenn der Schüler bereit ist.

Vielleicht hast Du es selbst im Rahmen deiner Persönlichkeitsentwicklung schon bemerkt, dass die Meilensteine  der lebensverändernden Lektionen Deines Lebens, dann auf Dich warten, wenn Du wirklich für sie bereit bist.

Es setzt voraus,  dass Du lern- und einsichtsfähig und damit auch schon ein klein wenig weise geworden bist.

Es erfordert Deine Fähigkeit und Bereitschaft, Dich auch neuen Sichtweisen zu öffnen und Deine Bewertungen und (Vor)Urteile beiseite zu lassen, um etwas Neues zu lernen, das Deinen bisherigen geistigen Horizont übersteigt.

Die dazu passende Einsicht „Der Lehrer kommt, wenn der Schüler bereit ist” stammt übrigens aus der Lehre Buddhas.

Das ist aber für einen wirklich spirituellen Menschen nicht von primärer Bedeutung.

Die Regulus-Botschaften – alltagstaugliche Spiritualität

Von ihn gibt es nicht den einzigen richtigen oder „wahren Gott“. Glaube ist eine mächtige Kraft. Spiritualität ermöglicht Dir Glaube zu entwickeln …. Und der lässt wahrhaft Wunder geschehen.

Nun ist das mit den Wundern so eine Sache. Vielleicht hast Du schon einmal etwas von „Ein Kurs in Wundern“ gehört.

Er ist so etwas wie ein Grundlagenwerk, der viele Menschen auf ihrem Weg in die Spiritualität begleitet.

Nun gibt es nicht wenige Menschen, die ihn verächtlich als esoterisches Werk abtun.

Damit sind wir gleich zu Beginn unserer Beschäftigung mit dem Thema Spiritualität bei  einer wichtigen Frage angelangt.

Was ist der Unterschied zwischen Spiritualität und Esoterik?

Wo liegt denn jetzt der Unterschied zwischen Spiritualität und Esoterik, oder gibt es vielleicht gar keinen?

Schauen wir  vielleicht zunächst einmal nach einem verbindenden Element. Es liegt zweifelsfrei in einer gemeinsamen Suche nach dem Sinn des Lebens.

Mit dem Begriff Esoterik war ursprünglich etwas anderes gemeint, als viele Menschen heute damit verbinden.

Der Begriff Esoterik kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie  „dem inneren Bereich zugehörig“.

Er beschrieb ursprünglich eine Geheimlehre, die nur „einem inneren Zirkel“ an Eingeweihten zugänglich war.

Heute setzen viele Menschen Esoterik mit Engeln, Wahrsagerei, Kartenlegen oder Channeling gleich. Esoterik ist für sie die Welt von Amuletten, Heilsteinen und vermeintlich Erleuchteten.

Viele Esoterikanhänger wirken auf Außenstehende jedoch häufig eher ein wenig verstrahlt als erleuchtet.

Esoterik ist mehr zu einer Ware als zu einer Glaubensrichtung geworden und dadurch ziemlich in Verruf geraten.

Was ernstzunehmende Esoterik von einer Pseudowissenschaft unterscheidet wird Beitrag eines eigenen Artikels.

Doch lassen wir uns auf dem Weg der Sinnsuche oder auch Erleuchtung zunächst einmal etwas mehr mit der Spiritualität beschäftigen.

Spiritualität bringt Dich dem Wesentlichen näher

Die Wurzeln der Spiritualität liegen im lateinischen Spiritus, was soviel bedeutet wie Atem, Hauch oder Lebenshauch, Geist“

Es ist die Beschäftigung mit dem Wesentlichen, Transzendenten, Göttlichen oder Geistigen.

Wie in meiner Begriffsdefinition bereits beschrieben erfordert den spirituellen Weg einzuschlagen nicht einer bestimmten Religion oder Glaubensgemeinschaft angehören zu müssen.

Wenn Dir die Urknalltheorie nicht alle Fragen beantworten kann, fällt es Dir  vielleicht sehr viel leichter, Dir vorzustellen, dass es zwischen Himmel und Erde Dinge gibt, die die Wissenschaft nur schwer erklären oder gar beweisen kann.

Ob Du das nun als „Gott“ „universelle Intelligenz“ oder „höhere Macht“ bezeichnen magst, ist Dir völlig freigestellt.

Echte Spiritualität schlägt nicht nur die Brücke zwischen Intuition und Wissen. Sie verbindet vielmehr Herz und Seele, ohne dabei den Verstand auszuschalten.

Spiritualität beinhaltet die Fähigkeit zur Selbstreflexion.

Du erkennst Dich selbst, bevor Du andere verstehen lernst. Spiritualität hinterfragt ohne zu bewerten, oder zu be- und verurteilen.

Sie lässt Dich deine kindlichen Wunden erkennen und  ermöglicht es Dir, sie zu heilen.

Du lernst sprichwörtlich mit dem Herzen zu sehen. Und das ist gut, denn  wie der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry das ganz richtig erkannte „Man sieht nur mit dem Herzen gut“.

Wie sich Dual- und Zwillingsseelen voneinander unterscheiden

Spiritualität als Ende Deiner Beziehung?

Um es in eine Schlagerzeile zu fassen: „Dieser Weg wird kein leichter sein“.

Ja es ist wirklich so, dass die ernsthafte Beschäftigung mit der Spiritualität nicht allenthalben zu Begeisterungsstürme bei den Dir nahestehenden Menschen führen wird.

Wenn Du Dich erst einmal für das Thema Spiritualität zu interessieren beginnst, kann das tatsächlich zu massivem Problemen zwischen Dir und deinem Partner führen.

Woran liegt das?

Nun, das werden wir uns wie anderes mehr in noch folgenden Beiträgen etwas genauer ansehen.