Lass uns einfach Freunde bleiben…

Der Satz, der das Ende einer Liebesbeziehung besiegelt

Zwei befreundete Kinder, Arm in Arm
Ein Freund, ein guter Freund....

letzte Aktualisierung am 23. Mai 2021 durch Redaktionsteam

Ein Satz, der meist einem sehr weh tut, auch wenn die damit verbundene Absicht unter Umständen „lieb gemeint“ ist.

Warum der  Satz „Lass uns Freunde bleiben“, bis auf wenige Ausnahmen, dem, der ihn zu hören bekommt, ziemlich weh tut.

Der eine liebt, der andere nicht mehr

Es gibt  verschiedene Rahmenbedingungen unter denen dieser Satz fällt. Dass einer den anderen nicht mehr liebt, ist wahrscheinlich die häufigste.

Wir werden uns diese Situation, wie auch die anderen möglichen etwas genauer anschauen, um zu sehen, was hinter diesem Freundschaftsangebot steckt und wie wir am besten mit ihm umgehen sollten.

Denn die entscheidende Frage, die es für Dich zu beantworten gilt lautet: Nehme ich das Freundschaftsangebot an, oder schlage ich es aus?

Diese Frage ist komplexer als sie bei erster Betrachtung erscheinen mag. Denn schließlich kommt diese Frage von einem Menschen, der einmal von ganz besonderer Bedeutung für Dich war, oder unter Umständen nach wie vor ist.

Wenn er/sie Dir diese Frage stellt, bedeutet das aber im Umkehrschluss, dass Du diese Bedeutung für ihn offensichtlich nicht (mehr) hast.

Eine Situation, die häufiger vorkommt, als man glaubt, ist, dass  einer  sich vom anderen emotional entfernt hat, während der ihn noch liebt.

Die zumeist unerwartete Situation, unverblümt gesagt zu bekommen, dass die Liebe nicht mehr auf Gegenseitigkeit beruht und dein Partner keine liebevollen Gefühle für dich hegt, ist sicherlich alles andere als toll.

Wie sich Dual- und Zwillingsseelen voneinander unterscheiden

Eine solche Offenbarung kommt in der Regel nicht als Kurzschlussreaktion. Sie ist das Ergebnis einer Reflexion, in der sich dein Partner gründlich Gedanken über seine Gefühle gemacht hat.

Es kommt aber durchaus vor, dass sich ein Mensch dazu entschließt, den anderen zu verlassen, obwohl noch Gefühle für ihn vorhanden sind.

Vielleicht haben äußere Umstände dazu beigetragen, dass ihr euch voneinander entfernt habt, oder da ist ihm /ihr ein anderer Mensch begegnet, für den sein Herz schlägt.

Natürlich tut das weh. Und es vermag dein Selbstbewusstsein  in Mark und Bein zu erschüttern.

Sofern noch eine gemeinsame Basis vorhanden ist, auf der man aufbauen kann, lässt sich gegebenenfalls mit Hilfe eines externen Mediators oder Paartherapeuten wieder zusammenfinden.

Sollten die Gefühle für einen anderen allerdings so stark sein, dass sie auf Dauer zwischen euch stehen, könnt ihr jedoch vielleicht nicht mehr miteinander glücklich werden.

Ob eure Beziehung noch eine Zukunftsperspektive, werdet ihr nur erfahren, wenn ihr bedingungslos ehrlich miteinander seid.

Zudem setzt es auch die Bereitschaft beider und nicht nur eines von euch beiden voraus, damit dieser Weg gangbar wird. Entdeckt die Liebe füreinander ein zweites Mal neu. Sollte dieser Versuch scheitern, könnt ihr auch „freundschaftlich“ auseinandergehen.

Habt ihr euch so stark auseinandergelebt, dass er einfach nichts mehr für dich empfindet, kannst du diese fehlenden Gefühle nicht einfach wieder beim anderen hervorrufen. Liebe lässt sich nicht erzwingen.

Die Liebe ist auf der Strecke geblieben

Ihr zwei ward in einer dauerhaften oder auch langfristigen Beziehung. Für gemein mündet so etwas ja in eine Verbindung namens Ehe. Und diese soll(te) ja eigentlich halten, bis dass der Tod euch scheidet. Die Realität stellt sich bei vielen anders da.

Die Scheidungsquoten belegen das eindrucksvoll. Darüberhinaus sind längst nicht alle Ehen, die einen lebenslangen Bestand haben, Belege glücklicher Verbindungen.

Für mich ist das auch nicht wirklich all zu  überraschend. Menschen können sich in einer jahre- oder gar jahrzehntelangen Partnerschaft auch voneinander entfernen.

Das ist nichts wirklich ungewöhnliches und gehört manchmal ganz einfach zum Leben dazu.

Einen „Treueschwur“ abzugeben, dem man unabhängig von Ereignissen und Entwicklungen zeitlebens verpflichtet ist, ist eine idealisierte Traumvorstellung, die ebenso wie ein Zöllibat nicht  mehr wirklich Sinn macht. Das ist zumindest meine ganz subjektive Sicht der Dinge.

Du musst sie nicht teilen. Während früher der Kitt, der eine nichtintakte Ehen zusammenhielt, noch sehr viel häufiger aus einer wirtschaftlichen Abhängigkeit bestand, ist dies heute vermehrt in Form einer emotionalen Abhängigkeit der Fall.

Doch bleiben wir beim  Thema: Ihr habt Euch auseinandergelebt und lebt mehr nebeneinander her und nicht mehr wirklich zusammen.

Der „Verlust“ des Partners, oder nennen wir es besser mal der Abschied von ihm führt (vielleicht auch nach bereits gescheiterten „Sondierungsgesprächen“ ) auf beiden Seiten zu keinem wirklichen emotionalen Schmerz. Er ist vielmehr eine Erleichterung, da Du zunehmend emotional gelitten hast.

Ein Leben ohne den, oder die andere, wird  keine all zu große Lücke in deinem Leben hinterlassen. Natürlich wird sich vieles in deinem Leben ändern.

Du wirst dich von liebgewordenen Gewohnheiten und Annehmlichkeiten genauso verabschieden müssen, wie von einigen gemeinsamen Bekannten oder „Freunden“.

Doch nach „Abwägung aller Vor- und Nachteile“ ist eine Trennung im Ergebnis nach reiflicher Überlegung nicht nur vertretbar, sondern bei genauerer Betrachtung sogar sowas wie erstrebenswert.

Es ist gewissermaßen deine persönliche Heldenreise, die dich endlich zu dir selbst führen wird und dich mit deinem wahren Selbst in Berührung führt.

Das „Freunde bleiben“ meint in dieser Situation eigentlich nicht im Unfrieden, Streit oder gar Hass auseinanderzugehen. Man beendet einen gemeinsamen Lebensabschnitt  mit Anstand und Würde.

Über die zu regelnden Dinge wird Einigkeit erzielt, ohne dass es zu einem Rosenkrieg und/oder gar zu  juristischen Auseinandersetzungen kommt.

Es gibt keine Vorwürfe und Schuldzuweisungen. Anstand und gegenseitiger Respekt bestimmen die Situation. Zu schön um wahr zu sein? Vielleicht. Ich erwähnte eingangs ja bereits, dass es eher die Ausnahme als die Regel ist.

Zudem sind in vorbeschriebenem Szenario ja auf beiden Seiten keine Emotionen mehr im Spiel, was eine rationale Herangehensweise ungemein erleichtert.

Sie sollte also, wenn sich „erwachsene“ (damit meine ich nicht ausgewachsene) Menschen gegenüberstehen, im Bereich des Möglichen sein.

Das Ende einer Affäre

Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine emotionale oder auch sexuelle Affäre zwischen euch gehandelt hat. Es ist weiterhin nicht von Bedeutung, ob diese Affäre 4 Wochen oder 4 Jahre gedauert hat.

Beiden gemeinsam ist, dass ihr zwei in Beziehungen lebt und/oder euer Treueversprechen bereits einem anderen gegeben habt.

Solltet ihr eine (vermeintlich) rein sexuelle Beziehung zueinander gepflegt haben, so ist dieser Satz natürlich schlicht und ergreifend Unsinn. Ihr wart nie Freunde und ihr werdet es auch nie werden.

So einfach ist das. Zumindest auf den ersten Blick. Den auf den zweiten Blick wird in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle deutlich, dass zumindest bei einem der Beiden, mit zunehmender Dauer der Affäre irgendwann auch Gefühle ins Spiel gekommen sind.

Häufig, aber nicht immer ist das bei  der Frau der Fall. Seine Ursachen hat das auch in chemischen Vorgängen, die nicht nur beim gemeinsamen Sex stattfinden, sondern Einfluss auf dein gesamtes Liebesleben haben.

Da werden nämlich sogenannte Liebeshormone namens Oxytocine ausgeschüttet, die dafür verantwortlich sind. Doch nicht nur das.

Auch organisierte Affären, für deren Zustandekommen man heute im Internet die professionelle Hilfe von Dienstleistern in Anspruch nehmen kann, haben meist andere wahre Ursachen als nur die Suche nach leidenschaftlichem Sex.

(Allzu) Vielen fehlt lediglich die Aufmerksamkeit, Anerkennung, Beachtung, Wertschätzung oder Liebesbekundung ihres Partners.

Beendet nun der Mann eine solche Affäre, wird ein vorhandener emotionaler Schmerz bei der Frau  noch größer. Einmal mehr fällt Frau in ein Loch und verliert das letzte bisschen Selbstvertrauen, dass für Sie vom Mann für gewisse Stunden zumindest ein klein wenig aufpoliert wurde.

Wenn ein Mann also eine rein sexuelle Affäre beendet, so ist dieser Satz aus Anstand so unnötig wie ein Kropf.

Eine „Freundschaft“ wird aus einer solchen Beziehung eher weniger hervorgehen.

Auch umgekehrt ist das natürlich möglich, wenngleich auch wahrscheinlich weniger häufig.

Wenn eine, für die  Du barfuss bis ans Ende der Welt gelaufen wärst, diesen Satz sagt, bleibt Dir als Mann  genau eine Möglichkeit. Dich auf Nimmer wiedersehen aus ihrem Leben zu verabschieden.

Und das ganz schnell und lautlos. Es sei  denn, Du willst auch noch hören, dass sie Dich nett findet und weiter lieb hat.

Bewahre bei deinem Abgang Stil und Contenance. Keine unnötigen Diskussionen und Klärungsversuche. Die wahren Gründe für das Aus ergründen zu wollen, kann nur peinlich oder verletzend werden.

Waren dagegen auf einer, oder auch auf beiden Seiten tatsächliche intensive Gefühle im Spiel, dann fällt ein solcher Satz natürlich im Zusammenhang mit der Entscheidung „gegen dich“.

Du bist also gewissermaßen der 2. Geiger, richtiger wäre allerdings der Begriff Arschgeiger. Der „Trostpreis“ Freundschaftsangebot ist und kann für Dich, der wirklich geliebt hat, nichts weiter als eine Niete sein.

Um dich nicht selbst zu einer solchen zu degradieren, solltest Du dieses Freundschaftsangebot höflich, aber bestimmt und vor allem konsequent ablehnen. Selbst wenn Eure Affäre aus einer Freundschaft erwachsen sein sollte, wird es zu einer solchen nicht mehr kommen können.

Denn spätestens in dem Moment, wo ihr eine Affäre begonnen habt, war es mit der Freundschaft vorbei. Das, was ihr Euch mitzuteilen hattet, war für die Ohren Ditter nicht mehr bestimmt.

Das ist zwar bei guten Freunden nicht anders, aber die müssen sich weder verstecken, noch kompromittierende Chatverläufe löschen.  Was eine Freundschaft von einer Liebesbeziehung unterscheidet ist im Wesentlichen der „Bestandteil,“Eros“.

Die erotische Anziehungskraft und das sexuelle Verlangen, was irgendwann „zwangsläufig“ erwacht, macht das, was man gemeinhin als Freundschaft bezeichnet, unmöglich. Sie wird in diesem Moment zu einer sogenannten Freundschaft+, die man, sofern man bereits in einer Beziehung lebt, wohl treffender Affäre nennt.

Ob es sich bei ihr um eine sexuelle, oder nur eine rein emotionale Affäre handelt, derer sich viele häufig gar nicht bewusst sind, ist dabei zweitrangig.

Es sei denn, ihr habt einen Partner, der Euch „so blind vertraut“, dass er unter Umständen mit Blindheit geschlagen ist.

Es gibt da einen bittersüßen Film namens „Das perfekte Geheimnis“,  der genau dieses Thema aufgreift.

Dieser Film erhielt nicht nur den Bambi 2019 in der Kategorie „Film national, sondern auch den Sonderpreis  besucherstärkster Film 2020 des deutschen Filmpreises.  (Quelle: wikipedia.de) Im Rahmen der Romyverleihung 2020 wurde die Produktion auch noch mit mit dem Preis der Akademie gewürdigt. Das ist in der Tat bemerkenswert, da es sich nur um eins von vielen Remakes zu diesem Thema handelt.

Wenn Du selbst schon einmal in einer vergleichbaren Situation warst und einen der Filme mit deiner „wahren“ Liebe anschaust, könnte es Dir unter Umständen dabei gar nicht zum Lachen zu Mute sein.

Vorgenanntes gilt natürlich nicht, wenn Ihr eine offene Ehe führt, oder Euch zur Polyamorie bekennt.

Die Liebe, die abrupt und unerwartet endet

Auch hier gibt es zwei unterschiedliche Sachverhalte.

Nämlich:

1.Ihr ward ein Paar und schon (so gut wie) auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft:

Unter allen mir bekannten und hier beschriebenen Szenarien ist dieses tatsächlich das, was dem so häufig gebrauchten Ausdruck/ Begriff vom gebrochenen Herzen wohl am nächsten kommt.

Dabei macht es wohl keinen gravierenden Unterschied mehr, ob ihr zwei bereits vorm Traualtar gestanden habt oder der Weg dorthin kurz bevor stand.

Ich erzähl dir zu beiden einen „Schwank“ aus dem wahren Leben, der für die Betroffenen sehr viel mehr eine Tragödie als eine Komödie war, wenngleich es immer noch Zeitgenossen gibt, die sich selbst an sowas „erheitern“.

Fall 1: Das Aufgebot war bereits bestellt und die Hochzeitsgäste eingeladen. Doch dann kam alles ganz anders als geplant. Die Braut hatte sich in einen anderen Mann verliebt… Für viele Außenstehende war ihre Entscheidung ebenso „unfassbar“ wie für ihr familiäres Umfeld. Sie musste sich sogar als Flittchen oder Hure beschimpfen lassen.

Ich finde das nicht nur extrem traurig, sondern auch beschämend. Ich zolle ihr meinen tiefsten Respekt. Sie hat Mut bewiesen, an dem es den meisten anderen gefehlt hätte. Ich finde das Ganze auch deshalb so bemerkenswert, weil es tatsächlich keine Entscheidung aufgrund „niederer Beweggründe“ von ihr war. Es ging ihr nicht um Geld und Status.

Ganz im Gegenteil. Sie gab das luxuriöse Leben mit einen Akademiker in führender Position für einen kleinen Angestellten aus dem Proletariat auf.

Ob tatsächlich der Satz „Lass uns Freunde bleiben“ über ihre Lippen kam, weiß ich nicht.

Zumindest bewies sie die Courage, dem Ruf ihres Herzens zu folgen. Die besitzen nicht all zu viele.

Ja, sie hat die Gefühle eines anderen Menschen aufs Tiefste verletzt. Doch was wäre der Preis gewesen, den sie dafür bezahlt hätte, die Erwartung anderer Menschen nicht zu enttäuschen? Du hast genau ein Leben und es ist dein Leben. Das ist kein Egoismus, sondern wahre Selbstliebe. Nur aus ihr kann auch Liebe zu einem anderen Menschen erwachsen.

Fall 2: Etwas anders gelagert, wenngleich nicht weniger schmerzvoll. Die Botschaft vom Ende der noch so jungen Liebe wurde kurz nach den Flitterwochen überbracht. Es geschah in diesem Fall für die junge Ehefrau völlig unerwartet und -so ihre glaubwürdige Aussage- unvorhersehbar.

Selbst für mich als emotionalen Menschen ist es nur sehr schwer nachvollziehbar, was dieses „Mädchen“ in dieser Zeit mitgemacht hat. Wie sie litt, konnte man ihr auch ansehen. Sie wurde nämlich jeden Tag weniger. Normalerweise bin ich nicht um Worte verlegen. Ich hatte schon Kontakt zu Menschen in wirklichen Ausnahmesituationen.

Nach meinem subjektiven Empfinden gelang es mir in diesen Momenten, zumindest halbwegs, die richtigen Worte zu finden. Diese Situation war die bislang erste, in der sie mir fehlten.

Es ist wohl müßig noch zu erwähnen, dass aus solch einer beendeten Liebe wohl auch nur schwerlich eine Freundschaft entstehen kann.

Schauen wir uns den nächsten Fall an:

Der eine liebte, der andere war nur verliebt

Es gibt einen bedeutungsschwangeren Satz der lautet. „Wer mehr liebt, verliert“.

Doch was bedeutet dieser Satz?  Wie kann man denn überhaupt mehr oder weniger lieben? Ich werde nicht versuchen, das Wesen wahrer Liebe an dieser Stelle ergründen zu wollen. Daran sind schon andere gescheitert. Deshalb will ich es mal ganz pragmatisch auf das Wesentliche reduzieren.

Wenn zwei Menschen mehr als Sympathie und Freundschaft verbindet, so kann das auch zwischen  unterschiedlichen Charakteren sein. Ein Beispiel dafür ist das Aufeinandertreffen zweier Dualseelen, bei dem der Kopfmensch auf den Herzmensch trifft. Hier erfährst Du mehr zu einer Dualseelenbegegnung.

Wenn es für den Herzmensch Zeit ist, seine Dualseele loszulassen

Auch wenn es sich um keine Seelenbegegnung zwischen Dir unter deiner Liebe gehandelt hat, so ist es sehr gut vorstellbar, dass einer von Euch beiden der sehr viel emotionalere Typ ist.

Dieser Gefühlsmensch verbindet von Anbeginn sehr viel höhere Erwartungen an eine Liebesbeziehung. Und wo Erwartungen groß sind, ist natürlich auch die daraus resultierende Enttäuschung sehr viel größer.

Einhergehend damit sind logischerweise Liebeskummer und der damit verbundene Liebesschmerz.

Welche 4 verschiedene Liebestypen es gibt und was sie kennzeichnet, kannst Du hier lesen

Während der Weg aus einer Freundschaft in eine Liebesbeziehung nichts ungewöhnliches ist, ist der Weg zurück für die meisten nicht „begehbar“.

Bevor Du zum Ende einer  Beziehung ein Freundschaftsangebot unterbreitest, bzw.  eins annimmst, solltest Du unbedingt ganz ehrlich mit Dir und dem anderen umgehen. Was ist das wahre Motiv, dass hinter dem Freundschaftsangebot steckt?

Steckt hinter deinem Verhalten vielleicht auch ein wenig Egoismus? Kannst Du nicht ganz loslassen, oder geniesst das Gefühl vom anderen weiter begehrt zu werden?

Das hat mit Freundschaft ebenso wenig zu tun, wie mit einer Verbindung, die vor anderen im Verborgenen bleiben muss.

Was für einen plausiblen Grund sollte es geben, seine „Freundschaft“ vor anderen geheim halten zu müssen?

Seid ihr euch dagegen beide einig, eine Freundschaft pflegen zu wollen und nicht nur eine oberflächliche Bekanntschaft erhalten zu wollen, sollten die dafür notwendigen Bedingungen erfüllt sein.

Dann kann diese tiefe Freundschaft ein großes Geschenk sein.

Du hast im Idealfall einen Freund gewonnen, der Dich kennt und besser  versteht als die meisten  anderen.  Und das genau aus dem Grund, weil er einmal Liebe für dich empfand.

Oder wie Heinz Rühmann einmal sang „Ein Freund, einer guter Freund- das ist das Wertvollste was es gibt auf der Welt.

Das Ende einer Dualseelenbeziehung

Wenn Du Dir wirklich sicher bist, deiner Dualseele begegnet zu sein, weißt Du auch, dass diese Überschrift nur Unsinn sein kann. Eine Dualseelenbeziehung endet nicht! Ja, es kommt in ihr irgendwann der Zeitpunkt für den Herzmenschen, an dem er loslassen muß.

Das hat jedoch nichts mit dem Ende der Beziehung zu tun, auch wenn es noch so schwer fallen mag  und auch schmerzhaft ist. Das ist es übrigens für Beide. Allerdings verläuft  die Schmerzkurve beim Verstandesmensch ein wenig anders als beim Herzmensch.

Insofern ist es nicht ungewöhnlich, wenn das Freundschaftsangebot von Erstgenanntem kommt.

Du als Herzmensch wirst sehr wahrscheinlich dieser „Versuchung“ erliegen. Du wirst dich aber nicht sehr lange sehr gut dabei und damit fühlen. Es ist nämlich keine Freundschaft zwischen Euch möglich. Das ist es nur dann, wenn ihr Seelenverwandte seid.

Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, die beiden Beziehungsarten voneinander zu unterscheiden.

Mehr dazu erfährst Du in meinen zahlreichen Beiträgen rund um die Begegnung von zwei Dualen, die Du unter dem Schlagwort Seelenverwandtschaft, oder neben anderen Herzensthemen in der Kategorie „Liebesangelegenheiten“ findest.

Zudem erscheint im Frühjahr 2021 mein Buch „Die Liebe meines Lebens- Ein Herzmensch trifft auf seine Dualseele“ , das Du dir als Newsletter-Abonnent jetzt noch für einen begrenzten Zeitraum gratis sichern kannst.

Ein Freund, ein guter Freund…

Du siehst: Freunde zu  bleiben ist nicht immer wirklich einfach. Es ist wohl eher die Ausnahme als die Regel.

Wenn ihr aber beide den Satz „Lass uns Freunde bleiben“ wirklich aus Überzeugung sagen könnt und mit eurer Liebesbeziehung abgeschlossen haben, kann so etwas unter Umständen gelingen.

Wie du dich und andere durch Worte verletzen kannst

Solltet ihr euch aber aufgrund eines der vorgenannten Gründe nicht auf freundschaftlicher Ebene begegnen können, hilft es nur noch loszulassen.

„Menschen kommen in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige von ihnen bleiben in deinem Herzen, auch wenn Du nicht mehr in ihrem zu Hause bist.

Das kann unwahrscheinlich wehtun, aber es ist eine Erfahrung, die zum Leben dazugehört.

Stark in deiner Selbstliebe verwurzelt zu sein, wird Dir dabei helfen, mit einer solchen Herausforderung zu bestehen.