Ich habe keine Geduld mehr

Die Ansichten von José Micard Teixeira alias Meryl Streb

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Die nachfolgenden Weisheiten stammen genauso wenig von Meryl Streep, wie es sich bei den Versen von „Als ich mich selbst zu lieben begann“ um die Geburtstagsrede von Charlie Chaplin handelt.

Mittlerweile ist es im Internet aber einfach zu einer Unsitte geworden, dass irgend ein Vollpfosten ein Gerücht in Umlauf bringt und Tausende , Zehntausende oder auch Hunderttausende dieses ungeprüft teilen. Es geht damit viral und erreicht ungeahnte Reichweiten.

Genauso wie dies Dritten eine Ehre beschert, die ihnen gar nicht zusteht, so kann es umgekehrt rufschädigend sein kann, wenn Unwahrheiten geteilt werden.

Wenn Du also künftig Inhalte in sozialen Netzwerken teilst, so mach Dir doch zumindest die Mühe die Quelle zu prüfen.

Ganz einfach kannst Du es Dir auch machen, indem Du einfach auf diese Seite verlinkst. 😉

Die nachfolgenden Einsichten und Ansichten  stammen von dem portugiesischen Autor und Coach José Micard Teixeira, der sie bereits 2014 veröffentlichte.

Dass er bestimmt dafür eintrat, den Irrtum aufzuklären erwies sich für den jungen Portugiesen zu einem wahren Glücksfall und verhalf ihm zu internationaler Bekanntheit.

So bewahrheitet sich mehr die Botschaft aus „Der alte Mann und das weiße Pferd“, das alles auf der Welt auch für was gut sein kann.

Ich habe keine Geduld mehr

Ich habe keine Geduld mehr für bestimmte Dinge. Nicht weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach nur, weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, an dem ich keine Zeit mehr mit dem, was mir missfällt oder mir wehtut, verschwenden will.

Ich habe keine Geduld mehr für Zynismus, für übertriebene Kritik und Forderungen jeder Art.

Ich hab den Willen verloren, denen zu gefallen, die mich nicht mögen, die zu lieben die mich nicht lieben und die anzulächeln, die mich nicht anlachen wollen.

Ich verschwende keine einzige Minute mehr an die, die lügen und manipulieren. Ich habe mich entschlossen nicht mehr mit Verstellung, Heuchelei, Unehrlichkeit und billigem Lob zu koexistieren.

Ich toleriere weder selektive Gelehrsamkeit noch akademische Arroganz.

Ich werde mich auch nie an den so beliebten Klatsch gewöhnen.

Ich hasse Konflikte und Vergleiche.

Ich glaube an eine Welt der Gegensätze und darum vermeide ich Menschen mit starren und unflexiblen Persönlichkeiten.

In Freundschaften mag ich Mangel an Loyalität und Verrat nicht. Ich komme nicht klar mit solchen, die keine Komplimente oder ein Wort der Ermutigung geben können.

Übertreibungen langweilen mich und ich habe Schwierigkeiten Menschen zu akzeptieren die keine Tiere mögen.

Und obendrein habe ich keine Geduld für alle, die meine Geduld strapazieren.

José Micard Teixeira