Gute Vorsätze- „der Weg zur Hölle“ ist gepflastert mit ihnen

Design Thinking Strategie

Frau und rauchender Mann im Gespräch
Du hattest doch schon länger den guten Vorsatz mit dem Rauchen aufzuhören.... Bildquelle: pixelio

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Tja, ja, mit den guten Vorsätzen ist das so eine Sache….

Vielleicht bist Du ja auch einer derer, die sich alljährlich in die Schar der Hochmotivierten einreiht und sich viele gute Vorsätze fürs neue Jahr fasst. Bei vielen sind die meisten aber schon im Februar wieder vergessen. Das hat sehr häufig auch etwas mit den Themen Motivation und Volition zu tun.

Nun, Du bist nicht allein damit. Ich hab mir übrigens erstmals zum Beginn des neuen Jahrzehnts gleich einen Zehn-Jahreszielplan erstellt. Wenn Du häufiger auf dieser Zeit zu Gast bist, wirst Du viele meiner Ziele kennenlernen. Wie es Dir gelingen kann deinen eigenen guten Vorsätzen auch Taten Folgen zu lassen, erfährst Du im nachfolgen Beitrag

Wie Dir richtige Kommunikation dabei hilft, deine guten Vorsätze in die Tat umzusetzen

Deine Kommunikation ist nicht nur dafür verantwortlich, wie dich andere Menschen wahrnehmen, sondern sie hat auch unmittelbaren Einfluß auf dein eigenes Denken, Fühlen und Handeln. Mit der richtigen Wortwahl kannst Du sehr viel einfacher erfolgreich werden, erklärt Stanford-Professor Bernard Roth.

Schon der Austausch einzelner Wörter macht dabei den entscheidenten Unterschied für deine gutenVorsätzeWie man erfolgreicher mit der richtigen Wortwahl wird, erklärt Bernard Roth in „The Achievement Habit“. (Cover: HarperBusiness)

Davon ist zumindest der Gründer des Hasso-Plattner-Instituts für Design in Stanford, überzeugt. In seinem Buch „The Achievement Habit: Stop Wishing, Start Doing, and Take Command of Your Life“ erklärt er, wie das Gehirn oft die guten Vorsätze sabotiert – und was Du dagegen unternehmen kannst.

Das Gehirn lässt sich demnach mit der richtigen Wortwahl quasi überlisten. Roth ist überzeugt davon, dass Menschen, die die folgenden linguistischen Tricks anwenden, auf Dauer erfolgreicher sind und eher ihre selbst gesteckten Ziele erreichen.

 

 

Ersetze „aber“ einfach durch „und“

Einen Satz wie „Ich würde gern ins Kino gehen, aber ich muss noch arbeiten“ solltest Du Roth zufolge durch diesen ersetzen: „Ich würde gern ins Kino gehen, und ich muss noch arbeiten“. Die Verwendung des Wortes „aber“ erzeugt in Dir einen Konflikt, den es eigentlich gar nicht gibt, meint Roth. Schließlich ließe sich sicher eine Lösung finden, wie Du  beides verbinden kannst. Nur durch eine andere Wortwahl fällt es Dir sehr viel leichter deinen guten Vorsatz ohne Gewissenskonflikt umzusetzen.

Das Gehirn werde durch die Verwendung des Wortes „und“ dazu angeregt, beide Satzinhalte zu verbinden, etwa durch das Anschauen eines kürzeren Films oder das Delegieren eines Teils der Arbeit.

 „Wollen“ statt „müssen“ sagen und denken

Ebenfalls einleuchtend ist der zweite Tipp des Stanford-Professors – und einfach in der Umsetzung noch dazu: Jedes Mal, wenn Du in Gedanken sagst „Ich muss …“ wird das „müssen“ durch „wollen“ ersetzt und damit zu „Ich will …“. Das führt dazu Dir deine eigenen freien Entscheidung bewusst zu werden.  Denn egal, was Du in deinem Leben auch immer  tust, -es war stets deine eigene Wahl.

Beide Ratschläge gehören übrigens zu den Schlüsselkomponenten der „Design-Thinking“ genannten Strategie, die Roth vertritt. Demnach kannst Du dein automatisches Denken herausfordern und die Dinge so sehen, wie sie sind. In der Konsequenz werden von Dir dabei Probleme nicht mehr als so unlösbar angesehen, wie sie dir ursprünglich erschienen.