Bucket List: Sehr viel mehr als nur eine Wunschliste

Tafel, an der Wünsche vorm Tod niedergeschrieben werden
An deiner Bucket List solltest schon sehr früh zu arbeiten beginnen

Im nachfolgenden Beitrag erfährst Du unter anderem was eine Bucket List ist, was sie von einer einfachen To Do-Liste oder auch einem Traumjournal unterscheidet und für wieso Du dir unter Umständen eine anlegen solltest, sofern Du noch keine besitzt.

Kick the bucket…

Das Wort Bucket List klingt als Anglizismus zunächst einmal natürlich sehr viel inspirierender als die unglücklichen deutschen Übersetzungen Eimerliste, bzw. das gebrauchte Synonym Löffelliste.

Natürlich ist das auch der Tatsache geschuldet, dass sein Ursprung und seine eigentliche Bedeutung den wenigsten bekannt sein dürfte. Wäre es das, würde er für viele seinen Charme unter Umständen verlieren.

Der Begriff ist eine Wortkreation aus dem amerikanischen Ausdruck „to kick the bucket“, der analog der deutschen Redewendung „den Löffel abgeben“ auch zur Übersetzung der Löffelliste geführt hat. Der Ursprung dieser Metapher, die fürs Sterben steht, ist nicht nicht zweifelsfrei geklärt.

Für viele Etymologen stellt der Eimer eine Art Joch dar, gegen den aufgehängte Schweine während des Todeskampfes traten. (They kicked the buck). Ein ebenso wenig romantisches Erklärungsmodell ist der Eimer, auf den verurteilte Mörder beim Hängen standen und dieser ihnen dann  unter den Füßen weggekickt wurde.

Wie dem auch sei: Der Begriff hat seinen Ursprung zweifelsfrei im Zusammenhang mit dem Lebensende, um das auch in dem gleichnamigen Film Bucket List aus dem Jahr 2008 geht.

Das Beste immer erst zum Schluss?

In Deutschland kam er unter dem sehr gelungenen Titel „Das Beste kommt zum Schluss“  in die Kinos. Damit ist der Begriff absolut positiv besetzt und mittlerweile, vorrangig bei der jüngeren Generation, weit verbreitet.

Das soll auch nach diesem Beitrag so zu bleiben und gerne auch bei den reiferen Semestern noch so werden.

Im Film begegnen sich die beiden dem Tode geweihten völlig gegensätzlichen Charaktere Edward und Carter. Sie erstellen gemeinsam eine Liste von Dingen, die sie immer einmal machen und erleben wollten und arbeiten diese dann gemeinsam ab. Dabei lernen sie nicht nur sehr viel über das Leben im Allgemeinen, sondern erfahren dabei auch sehr viel über sich selbst.

Brauch ich eine Bucket List?

Damit wären wir auch schon bei der wichtigen Frage angelangt, wer denn eigentlich eine Bucket List führen sollte. Sie ist ganz sicher nicht nur für den Schwerkranken geeignet, der sich jetzt noch einmal seine letzten Wünsche erfüllen will. Genau so wenig ist sie nur für Paare bestimmt, die darin die gewünschten Stationen ihres künftigen gemeinsamen Lebens formulieren.

Eigentlich könnte man vielmehr zum Schluß kommen, dass sie für jeden geeignet ist. Doch nicht nur bemerkenswerter- sondern auch bedauerlicherweise ist es so, dass es nach wie vor vielen Menschen an eigenen Zielen fehlt.

Sie haben sich bislang weder um das eigentliche Warum ihres Handelns,  geschweige denn den Sinn ihres Lebens jemals Gedanken gemacht. Sie werden es auch künftig nicht tun. Deshalb ist sie vorrangig für Menschen, die wirklich etwas aus ihrem Leben machen wollen und nicht zeitlebens  für die Ziele anderer verschwenden wollen, mit denen sie sich selbst nicht identifizieren.

Eine Bucket List kann dir nicht nur bei Träumen helfen. Vielmehr wird sie dich auch ermuntern, diesen Träumen Taten folgen zu lassen, um sie wahr werden zu lassen

Gib niemals Deine Träume auf!

Auf den Punkt gebracht: Eine Bucket List eignet sich also nicht primär für Menschen, die noch nicht aufgehört haben zu träumen, sondern für all die, die auch etwas unternehmen wollen und werden um diese Träume wahr werden zu lassen.

Wie Dir das erfolgreich gelingen kann, erfährst Du in vielen Einzelbeiträgen auf dieser Seite.

Als Einstieg solltest Du unbedingt einmal den Klassiker der sogenannten Erfolgsliteratur „Denke nach und werde reich“ von Napoleon Hill lesen.

In ihm beschreibt der Autor in dem bereits 1966 erschienenen Buch 13 Erfolgsgesetze, die man auch als grundlegende Mosaiksteine auf dem Weg zu einem erfüllten Leben betrachten kann.

Die Bucket List zur Lebensplanung

Es handelt sich bei ihr um sehr viel mehr als nur eine reine Wunschliste, die es erst im Angesicht des Todes noch abzuarbeiten gilt. Es ist vielmehr eine Sammlung von Dingen, Zielen, Vorhaben und Einfällen, die dich inspirieren und motivieren können, das Beste aus Dir und deinem Leben zu machen.

Sowohl die Intention, als auch das Potential einer Bucket List sind damit wirklich von Bedeutung.

Sie ist Ausdruck und Niederschrift von persönlichen Sehnsüchten, Leidenschaften und Träumen, die zum Teil tief in deinem Innersten verborgen liegen.

Sie hilft dir dabei, dir dieser leuchtenden Fixsterne bewusst zu werden, sie festzuhalten und an ihrer Verwirklichung zu arbeiten.

Damit ist sie extrem wertvoll, weil sie es vermag, deinen Focus auf das für dich Wesentliche zu lenken und dir so einen unwahrscheinlichen An- und Auftrieb zu verleihen.

Führt eine Bucket List zu Unzufriedenheit?

Nun gibt es natürlich wie bei allen Konzepten immer auch Kritiker, die mögliche Gefahren oder Risiken in jedem noch so wertvollen Instrument zu erkennen vermögen.

So wird immer unter anderem immer wieder der Einwand laut, dass eine Bucket List dazu beiträgt dich unter zusätzlich unter Druck zu setzen und dich so deiner Lebensqualität beraubt.

Dieser Überzeugung liegt der falsche Ansatz zugrunde, dein Glück erst durch das Erreichen z.T. als  unrealistisch eingeschätzter Ziele erreichen zu können. Nichts ist jedoch falscher als das.

Wie erkannte Konfuzius  bereits ganz richtig: Der Weg ist das Ziel

Sehr viel mehr als der Erfolg den Du tatsächlich erreichen wirst, ist nämlich die Persönlichkeitsentwicklung, die bei Dir  durch konsequente Arbeit an deinen Zielen stattfindet.

Du bist besser als Du glaubst

Eine Bucket List als Instrument deiner Persönlichkeitsentwicklung zu begreifen, ermöglicht es dir  Genugtuung und persönlichen Stolz aus deinen selbst gesteckten Ziele und ihrer schrittweisen Erreichung zu gewinnen.

Erfolgsmensch oder Erfolgspersönlichkeit?


Deinen Lebensweg nach deinen Vorstellungen möglichst selbstbestimmt gestalten zu können ist wahre Freiheit. Wenn Du es erst einmal verstanden hast, dass das nicht zwingend „nur“ mit Geld zu tun hat, bist Du schon sehr weit auf deinem Weg zu einer Persönlichkeit vorangeschritten.

Zum Thema „Wohlstand“ werde ich an anderer Stelle aber noch das ein oder andere äußern. Ich zähle mich nämlich nicht zu der Gattung Mensch, die gebetsmühlenartig immer wieder den Spruch „Hauptsache gesund“ wiederholt. Ja, Gesundheit ist nicht nur ein wertvolles, sondern sicher auch das wertvollste Gut, das Du überhaupt besitzen kannst.

Aber  auch bei bester Gesundheit lässt es sich in wirklicher Armut nicht wirklich glücklich werden. Warum „äußerer Reichtum“ auch häufig auch auf „inneren Reichtum“ zurückzuführen ist, werde ich Dir mit der Erfahrung von 30 Jahren als FinanzCoach hoffentlich noch überzeugend darlegen.

Im Ergebnis gilt es also festzuhalten: Das Verfolgen selbstgesteckter Ziele vermag Dir sehr viel mehr zu geben, als die Abarbeitung einer Traumliste, die vom Vorhandensein der dafür notwendigen finanziellen Möglichkeiten abhängig ist. Das gilt auch dann, wenn Du über selbige verfügen solltest.

Insofern ist der vorgenannte Film natürlich nicht wirklich für die geeignet, die die eigentliche Botschaft des Films nicht wirklich verstanden haben.

Wie das genau funktioniert mit der Zielverfolgung, werde ich Dir im Progressive FuturePlan erklären. Bis es soweit ist, kannst Du dich erst einmal weiteren Artikeln dieser Webseite widmen.

Sofort von einer Bucket List profitieren

Um möglichst schnell vom Nutzen einer „Löffelliste“ profitieren zu können, kannst Du dich auch als Appler einmal im AppStore oder als Android Nutzer im Google Playstore nach einem elektronischen Helfer umschauen.

Ich selbst nutze übrigens HabitBull, was im eigentlichen mehr ein Tool zur Etablierung und Beibehaltung neuer Gewohnheiten ist. Doch für mich sind diese beiden Themen untrennbar miteinander verbunden.

Um deine Bucket List ansprechend und motivationsfördernd zu erstellen sind sogenannten Bullet Journals eine sehr schöne Methode. Insbesondere wenn Du mangels eigener Kreativität oder fehlender Zeit nicht die Möglichkeit hast, das selbst zu tun.